Marokkanische zelliges
Zelliges ist die französische, marokkanische Übersetzung für Fliesen. Die ausgesprochene Ausstrahlung der Zelliges zeichnet sich durch die abgeschrägten Ränder aus. Dieser aufwändige Prozess ist nötig, um die Zellige fugenlos so dicht wie möglich gegeneinander zu setzen. Die Zelliges sind handgefertigt, und daher entstehen viele Farbnuancen. Dieses Farbenspiel gibt den marokkanischen Zelliges ihr typisches Äußeres.
Alle marokkanischen Zelliges müssen dicht aneinander platziert werden, mit einer Fuge von ±1mm. Aufgrund des unregelmäßigen Charakters der Zelliges kann es sein, dass die Fugen an manchen Stellen etwas breiter sind. Doppelte Verleimung sorgt dafür, dass die Zelliges möglichst ebenmäßig verlegt werden, so dass ein Freikommen der scharfen Ränder möglichst vermieden wird. Nicht emaillierte Zelliges werden erst mit Öl (Leinsamen- oder Oxanöl) imprägniert; dies passiert vorweg, um zu verhindern, dass der Fugenmörtel in die Zellige einzieht. Bevor Sie eine neue Schicht Öl auf der Zellige auftragen, müssen Sie 2 Stunden warten. Zelliges nass machen, bevor Sie den flüssigen Fugenmörtel anbringen.
Die marokkanischen Zelliges sollen willkürlich aus der Verpackung geholt werden; dann bekommen Sie einen schönen handgemachten marokkanischen Stil. Die Zelliges sollen auf einer flachen Unterlage mit weißem Mörtel angebracht werden. In nassen Räumen wie dem Duschraum müssen Sie die Rückwand gut wasserdicht machen. Ihr Berater kann Sie persönlich informieren. Nach 3 Tagen, wenn die Unterlage gut getrocknet ist, können die hellgrauen Fugen zwischen den Zelliges angebracht werden. Wenn die Wand gut trocken ist, können Sie die marokkanischen Zelliges im Duschraum noch zusätzlich mit Lithofin-Imprägnierer imprägnieren (die kleinen Löcher sind jetzt geschützter).
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